Almut Siebel
Aktiv und kreativ stehe ich mitten im Leben. Nach dem Abitur habe ich erst einmal einen "richtigen Beruf" erlernt und Architektur studiert. Nach sechs Berufsjahren zog es mich ins Ausland und das Reisen ist seitdem ein wichtiger Teil meines Lebens. Menschen aus den unterschiedlichen Kulturen finde ich einfach interessant und bereichernd. Das habe ich auch viele Jahre erfahren können, als ich im Rahmen einer christlichen Bewegung Mitarbeiter im Ausland begleiten und betreuen durfte. Inzwischen habe ich zum zweiten mal in meinem Leben einen absoluten Neuanfang gewagt und bin wegen eines Masterstudiums "Mediale Raumgestaltung" nach Berlin gekommen. Durch die Wirkung digitaler Kunst entstehen komplett neue Erfahrungsräume, in denen unsere Sinne sich neu sortieren. Künstler haben aber auch gesellschaftlich immer wieder "Kulturraum" geprägt und tun das auch heute - vor allem dann, wenn sie ihre Lebenskonzepte konsequent ausleben. In meinen Abschlussarbeit habe ich die Bedeutung von Ikonen in der "Produktion von (gesellschaftlichem) Raum" nach Lefèbvre untersucht. (Titel: The Signifiance of Icons in The Production of Space).
Zur Zeit arbeite ich teilzeitlich als angestellte Architektin für einen freien Schulträger und ansonsten als Freischaffende Künstlerin.
In den letzten sieben Jahren gab es eine fruchtbare Zusammenarbeit mit The Limelight Collective", einem kleinen Künstlerkollektiv in Prenzlauer Berg. Dabei habe ich an der inhaltlichen Entwicklung von Bühnenstücken und der Gestaltung der Bühne mitgewirkt.
Ich gestalte mit unterschiedlichen Medien und Techniken, manchmal wird Kunst auch zu Aktion.
Aktuell setze ich mich mit dem Thema „Architekturikonen“ auseinander.